2015 - Stiftung Brandenburg

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2015


Tagesfahrt in die Neumark


Von der Stiftung Brandenburg wurde 2015 eine Bus-Tagesfahrten in die Neumark organisiert. Die Leitung und Organisation lagen in den Händen von Lothar Hoffrichter und dem Historiker Gerhard Weiduschat.


Lesen Sie zu dieser Fahrt den Bericht:


"Vom frühen Luthertum bis in die Moderne. Eine Zeitreise"
Tagesfahrt am 22. September 2015 in die Neumark


Eine Tagesreise in die Vergangenheit und Gegenwart
Unter dem Motto „ Vom frühen Luthertum bis in die Moderne“ wurde unter Leitung von Lothar Hoffrichter und dem Historiker Gerhard Weiduschat eine Tagesfahrt mit voll besetztem Bus, dabei Austauschschüler des Rotary-Clubs Fürstenwalde aus Peru und Australien, in die Neumark durchgeführt.
25 Jahre nach dem abgeschlossenen Deutsch-Polnischen Grenzvertrag (14.11.1990 ) hatte der Freundeskreis der Stiftung Brandenburg diesen historischen Rückblick zum Anlass genommen eine Exkursion in die Umgebung der Partnerstadt von Fürstenwalde, der Stadt Sulechów/Züllichau in der polnischen Woiwodschaft Lebus gelegen, zu fahren.
Auf der Anreise wurde zunächst ein kurzer Halt an der „Christus-König-Statue“ in Świebodzin/Schwiebus gemacht, die mit 36 Metern als höchste der Welt gilt.
In Sulechów konnten bei einem Stadtrundgang historische Bauwerke erkundet werden, die Zeugnis von der einstigen konfessionellen Vielfalt des Ortes geben und heute auf verschiedene Art kulturell genutzt werden. Auch von einem Aufenthalt Frederic Chopins in der Stadt war zu erfahren. Ihm zu Ehren wird jährlich ein internationales Chopin-Festival durchgeführt. In diesem Jahr wird es vom 19. - 22. November durchgeführt. Besucher aus Fürstenwalde sind herzlich eingeladen und gern gesehen.
Auf Einladung des Bürgermeisters fand ein Gespräch unter seiner Leitung mit Vertretern der Bildungseinrichtungen der Stadt Sulechów und Vertretern der Stiftung Brandenburg und der Stadt Fürstenwalde statt, dabei wurden über die weitere Zusammenarbeit der beiden Partnerstädte beraten.
Allen Reiseteilnehmern wurde zum Abschluss eine gemeinsam erarbeitete deutsch–polnische Enzyklopädie „Sulechóviensia “ mit Kurzbiografien bis 1945 lebender Persönlichkeiten übergeben.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen steuerte die Gruppe mit 40 Teilnehmern den Ort Klępsk/Klemzig mit seiner alten Holzkirche von 1576 an, einer Perle unter den erstklassigen Baudenkmälern der Renaissance. Die Kirche beeindruckte durch ihre großflächige Ausmahlung mit biblischen Motiven. Der Ort wurde weiterhin bekannt durch die Auswanderung von etwa 800 gläubigen Altlutheranern, die dem Druck der staatlichen und kirchlichen Obrigkeit versuchten zu entgehen und zogen 1838 auf dem Wasserwege nach Australien. Die Aussiedler gründeten bei Adelaide eine neue Siedlung und gaben ihr den Namen Klemzig.
In Trzebiechów/Trebschen wurde das herrschaftliche Schloss vorgestellt, das sich im Besitz der Fürstenfamilie Reuß befand. Daran anschließend konnte mit einem Rundgang durch das ehemalige Sanatorium, die von dem weltberühmten Architekten und Designer Henry van de Velde gestaltete Inneneinrichtung im Jugendstil, betrachtet und bewundert werden. Die ereignisreiche Busfahrt fand in Mozów/Mosau ihren Abschluss mit einer Weinverkostung.

Text: Herr L. Hoffrichter


Foto: Herr Dr. Einhorn



Außerdem gab es noch diese Höhepunkte 2015:


Archiv

Inventardatenbank wurde vervollständigt (über 22.000 Einträge!)
Ausstellung


Sagenhaftes Oderland - eine Reise beiderseits der Oder
Neues aus der Bibliothek


Es werden Schriften aus dem Kreis Soldin angeboten
Außerdem...

Märkisches Gesprächsforum, Projekte und vieles mehr

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