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Landsmannschaft


Landsmannschaft Ostbrandenburg/Neumark e.V

im Haus Brandenburg



Über uns


Die Landsmannschaft Ostbrandenburg/Neumark e. V. vertritt die Interessen der Landsleute, die aus den bis 1945 zur Provinz Brandenburg gehörenden Gebieten – einschließlich der Kreise Arnswalde und Friedeberg – östlich der Oder und Neiße stammen sowie deren Nachfahren, und der dort lebenden deutschen Minderheit.
Sie ist der deutschen Geschichte und dem Erbe der deutschen Kultur dieser Region verpflichtet. Sie verbreitet Kenntnisse über diese Region und fördert Heimatpflege und Heimatkunde. Sie setzt sich für die Verständigung unter den Völkern ein, besonders mit den polnischen Nachbarn.
Das Gebiet Ostbrandenburg umfasst eine Grundfläche von 11.329 km². Zu ihm gehört mit 53 000 Einwohnern die kreisfreie Stadt Landsberg a. d. Warthe und 16 Landkreise. Vor Kriegsbeginn lebten in dieser Region 688.000 Menschen. Kein Bereich hat prozentual mehr Opfer im Zuge von Flucht und Vertreibung zu beklagen als Ostbrandenburg. Nach Schätzungen hat ein Drittel der Bevölkerung das Kriegsende nicht überlebt oder hat während der Besatzung ihr Leben verloren.
Die Landsmannschaft gründete nach längerer Planung und einer Bauphase am 25. Juli 1999 aus Spenden der Heimatkreise und ohne jegliche öffentliche Förderung das Haus Brandenburg in Fürstenwalde/Spree. Am 1. April 2002 ist das Haus an die Stiftung Brandenburg übergeben worden, da auf diese Weise der Bestand des Hauses durch das Stiftungsrecht gesichert ist.
Die Landsmannschaft unterstützt weiterhin ideell sowie finanziell die Stiftung Brandenburg. Im Haus Brandenburg wird das kulturelle Erbe des heute zu Polen gehörenden Teils der Provinz Brandenburg gesammelt und gepflegt. In dieser Einrichtung befinden sich ein Museum und eine umfangreiche Bibliothek mit geschichtlicher und zeitgenössischer Literatur über Ostbrandenburg, einschließlich eines Archivs mit Bild- und Schriftmaterial. Heimatkreise und Heimatstuben, die aufgelöst werden, überlassen historisch wertvolle Bestände und Exponate dem Haus Brandenburg. Alle Sammlungen sind einem breiten Publikum sowie Wissenschaftlern aus aller Welt zugänglich.
Die Landsmannschaft ist Mitglied im Bund der Vertriebenen (BdV) und unterstützt deren Ziele. Zur Bewahrung des deutschen kulturellen Erbes Ostbrandenburgs und seine Verankerung als Teil des historischen Deutschlands trägt sie mit vielen Aktionen bei. So u. a. beim Mitwirken am staatlichen Gedenktag für Flucht und Vertreibung, am Tag der Heimat und nicht zuletzt zur Errichtung der „Bundesstiftung Flucht, Vertreibung und Versöhnung“. Eine diesbezügliche  Dauerausstellung im Berliner Deutschlandhaus ist in Vorbereitung.
Die Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten ist ein Unrecht! Die Landsmannschaft Ostbrandenburg/Neumark e.V. bekennt sich zur Charta der deutschen Heimatvertriebenen und setzt sich für Entschädigung für Zwangsarbeit und für das verlorene Eigentum ein. Unser Anliegen ist darüber hinaus die Erhaltung Deutscher Denkmäler und die Nutzung der deutschen Sprache in Ostbrandenburg.


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