Nachruf - Stiftung Brandenburg

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Nachruf

NACHRUF

Am 14. November 2016 ist unser verehrter Herr

Prof. Dr. Werner Vogel


zwei Wochen vor seinem 86. Geburtstag in Berlin verstorben.


Prof. Vogel hat sich um die Stiftung und somit um unser Haus Brandenburg sehr verdient gemacht.

Er wirkte bereits von 1998 bis 2005 als Stellvertretender Vorsitzender im Stiftungsrat mit. Seit der Konstituierung des Wissenschaftlichen Beirats der Stiftung im Dezember 2002 trat er diesem ebenfalls als Mitglied bei und brachte sich mit seinem Wissen und seinen Erfahrungen beratend in die Geschehnisse der Stiftung ein.

Den größten Teil seiner Kraft widmete er jedoch in den Jahren 2006 bis 2009 der Stiftung als Kurator. Er scheute keine Mühen, um dafür zu werben, die Geschichte der ehemals brandenburgischen Gebiete jenseits von Oder und Neiße im Geschichtsbewusstsein der heutigen Brandenburger und Deutschen zu verankern. Wenn er auch nicht die ersehnte dauerhafte feste Förderung vom Land Brandenburg erwirken konnte, so  ist es ihm doch durch persönliche Überzeugungsarbeit gelungen Vertrauen zu schaffen, den Grundstein im Ministerium zu legen und es somit der Stiftung zu ermöglichen, Personalkostenförderungen zu bekommen, die bisher wesentlich zum Erhalt und zum Ausbau der Tätigkeit der Stiftung beigetragen haben.

Eine der hervortretenden Stärken war seine besondere Begabung in der Menschenführung, Individuen als Persönlichkeiten und  nicht nur als Stelleninhaber oder Funktionsträger  wahrzunehmen.  Mit seinem Verhandlungsgeschick bei der Verfolgung sachlicher und fachlicher Ziele konnte er die beteiligten  Menschen mitnehmen und  für sie eine Atmosphäre der gleichberechtigten Wertschätzung schaffen. Es war eine Freude, mit ihm und für ihn zu arbeiten.

Wir verlieren mit ihm einen Menschen, der uns stets hilfreich zur Seite stand, wenn es um die Verwirklichung unserer Ziele ging. Er hat unser Haus auf vielfältige Weise mitgeprägt. Wir  werden ihn in seiner liebenswerten, humorvollen Art vermissen und immer in dankbarer Erinnerung behalten.


Karl-Christoph von Stünzner-Karbe, Kurator, und alle Mitarbeiter und Freunde des
Hauses Brandenburg



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